DEVK, ERGO, Gothaer, HDI, W&W. Die großen Häuser setzen auf Agentic AI. Wer Backoffice noch als Kostenstelle plant, plant an der Realität vorbei.

Mai 22, 2026
Transformation
Von der Insellösung zum Betriebssystem
Versicherungsunternehmen betrachten Zukunftstechnologien 2026 primär als Betriebssystem für eine effizientere, datengetriebene Branche. Früher wurden digitale Lösungen punktuell aufgebaut. Heute steht die Integration in skalierbare, automatisierte Strukturen im Fokus. Eine Abfrage des IT-Finanzmagazins bei DEVK, ERGO, Gothaer, HanseMerkur, HDI und der W&W Gruppe zeigt: Agentic AI steht hoch im Kurs.
Der Unterschied zu klassischer Automatisierung ist nicht graduell, sondern strukturell. Ein Agent wartet nicht auf eine fest programmierte Regel. Er nimmt einen Posteingang, ein Schadendokument oder einen Antrag und arbeitet ihn bis zur Entscheidung durch.
Die drei Felder, die zuerst fallen
Underwriting, Schadenbearbeitung und Posteingang sind die offensichtlichen Kandidaten. Alle drei sind dokumentenintensiv, regelbasiert und heute personell aufwendig. Ein Agent liest die Schadenmeldung, gleicht sie mit dem Vertrag ab, fordert fehlende Unterlagen an und bereitet die Entscheidung vor. Der Mensch entscheidet die Ausnahme, nicht den Standardfall.
Das verändert die Personalplanung grundlegend. Wer Backoffice weiter als skalierende Kostenstelle plant, plant gegen die Technologie, die seine Wettbewerber gerade einführen.
Der Engpass ist nicht die Technik
Die Agenten sind verfügbar. Der Engpass liegt in der Prozessklarheit und in sauberen Daten. Ein Agent automatisiert keinen Prozess, den niemand sauber beschreiben kann. Wer hier zuerst aufräumt, bekommt einen Vorsprung, der sich nicht schnell aufholen lässt.
Die entscheidende Zukunftstechnologie ist längst Realität. Die Frage ist nur, ob ein Haus sie steuert oder von ihr überholt wird.
Wir identifizieren die Backoffice-Prozesse, die sich heute agentisch automatisieren lassen, und setzen den ersten produktiv um. Starten Sie mit einer Potenzialanalyse.


