54 Prozent akzeptieren KI-Beratung. Aber nur unter drei Bedingungen.

54 Prozent akzeptieren KI-Beratung. Aber nur unter drei Bedingungen.

54 Prozent akzeptieren rein digitale KI-Beratung, aber nur mit Transparenz, Kontrolle und einem Menschen im Hintergrund. Die Mehrheit ist bereit.

Mai 13, 2026

Markt

Die Offenheit ist größer als der Reflex

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag der ING Deutschland räumt mit einem verbreiteten Vorurteil auf. Bankkunden sind mehrheitlich offen für KI-gestützte Beratung. Mehr als die Hälfte, 54 Prozent, kann sich eine rein digitale, KI-gestützte Beratung vorstellen. 68 Prozent könnten sich KI-Beratung in mindestens einem konkreten Anwendungsfall vorstellen.

Das widerspricht dem Bild der grundsätzlich KI-skeptischen Bankkundschaft. Die Offenheit ist da. Sie ist nur an Bedingungen geknüpft.

Transparenz, Kontrolle, menschliche Verantwortung

Die Befragten formulieren klare Erwartungen: Transparenz darüber, dass und wie KI eingesetzt wird. Kontrolle über die eigenen Entscheidungen. Und menschliche Verantwortung im Hintergrund. Akzeptanz entsteht nicht trotz dieser Bedingungen, sondern durch sie. Eine KI-Beratung, die diese drei Punkte erfüllt, gewinnt Vertrauen. Eine, die sie verschweigt, verliert es.

Das deckt sich mit dem Muster aus anderen Studien: Kunden akzeptieren KI als Werkzeug, nicht als undurchsichtigen Entscheider.

Die Konsequenz für die Vertriebsstrategie

Wer KI-Beratung einführt, sollte nicht über die Technik reden, sondern über die drei Bedingungen. Wo wird KI eingesetzt? Wie behält der Kunde die Kontrolle? Wann übernimmt ein Mensch? Diese Fragen beantwortet zu haben, bevor die erste KI-Beratung live geht, entscheidet über Annahme oder Ablehnung.

Die Mehrheit ist bereit. Sie wartet nur darauf, dass jemand die Beratung so baut, dass sie sich vertrauen lässt.

Wir gestalten KI-gestützte Beratung entlang von Transparenz, Kontrolle und menschlicher Verantwortung. Ein Workshop übersetzt das in Ihre Kundenstrecke.