Case Study
Wie eine Maklergruppe rund 80 % ihres Rechnungseingangs automatisierte
KI-gestützte OCR und Workflow-Automatisierung im Rechnungseingang: rund 80 Prozent der eingehenden Rechnungen laufen seit der vierten Woche ohne manuellen Eingriff durch.
Prozesse & Effizienz
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rund 80 %
eingehender Rechnungen ohne manuellen Eingriff
KI-gestützt
Workflow-Automatisierung mit Systemanbindung
fehlerarm
Durch automatische Datenextraktion
Auf einen Blick
Eine Maklergruppe hat ihren vollständig manuell geführten Rechnungseingang automatisiert. Rund 80 Prozent der eingehenden Rechnungen liefen bereits nach vier Wochen ohne manuellen Eingriff durch. KI-gestützte OCR liest die Belege unabhängig vom Format aus, automatisierte Workflows in n8n plausibilisieren die Daten und übergeben sie an das Maklerverwaltungsprogramm. Umgesetzt ohne offene Schnittstelle und ohne Eingriff in das bestehende System.
Der Kunde
Eine Maklergruppe mit hohem täglichem Belegaufkommen im Rechnungseingang.
Ausgangslage
Eingehende Rechnungen wurden vollständig manuell verarbeitet, mit hohem Aufwand, langen Durchlaufzeiten und einer fehleranfälligen Datenerfassung von Hand. Zwischen dem Maklerverwaltungsprogramm und den eingehenden Dokumenten gab es keine Schnittstellen, was eine skalierbare Verarbeitung von vornherein verhinderte. Jede Rechnung wanderte einzeln durch viele Hände, Skontofristen wurden regelmäßig nicht gehalten, weil Belege zu lange liegen blieben.
Herausforderung
Das Verwaltungssystem besaß keine offene Schnittstelle, und die Belege kamen in jedem denkbaren Format herein, von der sauberen PDF-Rechnung bis zum schief eingescannten Beleg. Die Lösung musste beide Hürden zugleich überbrücken, ohne das bestehende System anzutasten. Sie durfte zugleich keine falschen Werte still durchschreiben, denn ein fehlerhafter Buchungssatz kostet mehr Nacharbeit als eine manuelle Erfassung.
Vorgehen
Wir haben eine KI-gestützte OCR-Strecke aufgebaut, die den bislang vollständig manuellen Rechnungseingang durchgängig automatisiert:
Automatische Erkennung eingehender Rechnungen unabhängig vom Format, von der sauberen PDF bis zum eingescannten Beleg
Zuverlässige Extraktion der relevanten Daten wie Rechnungssteller, Betrag, Datum und Verwendungszweck
Automatisierte Workflows in n8n zur Plausibilisierung der extrahierten Daten
Weiterverarbeitung und Übergabe der Daten an das Maklerverwaltungsprogramm, integriert in die bestehende Systemlandschaft
Keine Eingriffe in das geschlossene System, die Anbindung erfolgt über eine vorgelagerte Workflow-Ebene
Gezielte Aussteuerung unsicherer Erkennungen zur manuellen Prüfung statt blindem Durchlauf

In den ersten Wochen lag die Ausschleusungsquote deutlich höher als erwartet, weil einzelne wiederkehrende Rechnungssteller ungewohnte Belegformate nutzten. Erst nach Nachschärfung an echten Belegen erreichte die Strecke ihr heutiges Niveau. Aus reiner Handarbeit wurde so ein durchlaufender, überwachbarer Prozess mit klarer Fehlerkontrolle.
Ergebnisse
Rund 80 Prozent der eingehenden Rechnungen laufen ohne manuellen Eingriff durch, erreicht innerhalb von vier Wochen
Der manuelle Erfassungsaufwand ist deutlich gesunken
Fehlerarme Verarbeitung durch die automatisierte Datenextraktion
Belege laufen zeitnah durch, Skontofristen sind wieder haltbar
Eine skalierbare Architektur trägt auch ein weiter steigendes Belegvolumen

Was andere Maklergruppen daraus mitnehmen
Ein geschlossenes Maklerverwaltungsprogramm ist kein Hindernis für Automatisierung. Der Weg führt über eine Workflow-Ebene davor, die Daten aufbereitet und übergibt. Wichtiger als die reine Erkennungsquote ist die Ausschleusung: Ein System, das unsichere Werte still durchschreibt, verlagert Aufwand nur nach hinten. Und die Erkennung wird an echten Belegen nachgeschärft, nicht an Musterrechnungen. Die ersten Wochen nach Go-live gehören deshalb in die Planung, nicht erst in die Erfolgsmeldung.
Häufige Fragen
Worauf bezieht sich der Automatisierungsgrad von rund 80 Prozent?
Auf die eingehenden Rechnungen, die ohne manuellen Eingriff bis in das Maklerverwaltungsprogramm durchlaufen. Die übrigen rund 20 Prozent werden gezielt zur Prüfung ausgesteuert.
Funktioniert die Automatisierung auch ohne offene Schnittstelle im Verwaltungsprogramm?
Ja. Eine vorgelagerte Workflow-Ebene in n8n übernimmt Aufbereitung und Übergabe der Daten, ohne Eingriff in das bestehende System.
Welche Belegformate lassen sich verarbeiten?
PDF-Rechnungen, Scans und weitere gängige Eingangsformate. Die Formatvielfalt war hier die eigentliche Anforderung.
Werden durch die Automatisierung Stellen abgebaut?
Nein. Eingespart wird manuelle Bearbeitungszeit bei der Rechnungserfassung, keine Stellen. Die gewonnene Zeit fließt in Fälle, die fachliches Urteil erfordern.
Ein Gespräch zeigt, was davon in der Praxis trägt. Direkter Kontakt, ohne Umwege.

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