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GenoGPT im Alltag: Wie Volksbanken KI-Wissensplattformen nutzen

GenoGPT im Alltag: Wie Volksbanken KI-Wissensplattformen nutzen

Suchen statt finden kostet Banken täglich Arbeitszeit. GenoGPT bringt bankinternes Wissen in Sekunden direkt an den Arbeitsplatz der Mitarbeitenden.

Kernaussage

Strategie

3 min Lesezeit

Die wichtigsten Erkenntnisse

Das Teuerste an Wissen ist die Suche danach

Mitarbeitende in Volksbanken und Raiffeisenbanken verbringen täglich wertvolle Zeit mit dem Suchen von Informationen in Richtlinien, Fachhandbüchern und Prozessdokumenten. GenoGPT, die KI-basierte Wissensplattform von Atruvia, macht damit Schluss: Sie bündelt das Wissen der Bank und stellt es kontextgenau in Sekunden statt Minuten bereit.

Wo die Plattform konkret entlastet

Atruvia zeigt vier Anwendungsfälle aus unterschiedlichen Bankbereichen. In der Marktfolge liefert GenoGPT Textbausteine für Kreditvereinbarungen und klärt bankrechtliche Fragen, iterativ verbessert auf Basis von Feedback. In der Personalabteilung erstellt es rollenbezogene Onboarding-Pläne und empfiehlt Lernpfade. Für den Vorstand bereitet es massgeschneiderte Berichte und Ansprachen auf. Und im Beschwerdemanagement stellt es die relevanten Richtlinien und Prozesse in Echtzeit bereit, sodass Kundenanliegen regelkonform bearbeitet werden.

Warum die regulatorische Basis stimmt

Der Einstieg gelingt vielen Genossenschaftsbanken über plainGPT, die regulatorisch abgesicherte und datenschutzkonforme Basislösung für erste Schritte mit generativer KI. Sie integriert den Umgang mit der Technologie in den Arbeitsalltag, baut Hemmschwellen ab und öffnet den Weg zu weiteren Werkzeugen. GenoGPT baut auf derselben regulatorisch abgesicherten Grundlage auf. Wie sich diese Bausteine in die Prozesse einfügen, zeigt unser Beitrag zu plainGPT und Agentic AI im Verbund.

Von der Suche zur Anlaufstelle

Der Kern ist eine umfassende Wissensdatenbank, in der die Wissensquellen eines Instituts eingebunden werden. GenoGPT fungiert als erste Anlaufstelle für Fachfragen und liefert die richtigen Antworten, sofern die Quellen hinterlegt sind. Damit verschiebt sich der Arbeitsalltag: weg vom mühsamen Zusammensuchen in verstreuten Handbüchern, hin zu einer einzigen Anlaufstelle, die kontextgenau antwortet. Der Nutzen liegt nicht in der Technologie an sich, sondern in der Datenpflege dahinter.

Warum Akzeptanz über den Erfolg entscheidet

Eine Wissensplattform wirkt nur, wenn die Mitarbeitenden sie nutzen. Der niedrigschwellige Einstieg über plainGPT hat genau diesen Zweck: Er baut Berührungsängste ab und integriert KI in alltägliche Aufgaben, sodass die Belegschaft den Umgang lernt. Wer die Plattform nur technisch ausrollt, ohne die Akzeptanz zu fördern, verschenkt das Potenzial. Enablement ist damit kein Beiwerk, sondern Erfolgsfaktor.

Der stille Zusatznutzen: Wissenssicherung

Eine gepflegte Wissensplattform ist mehr als ein Suchebeschleuniger. Sie konserviert Erfahrungswissen, das sonst mit ausscheidenden Mitarbeitenden verloren geht, und wird damit zu einem Baustein gegen den Wissensverlust durch den Fachkräftemangel. Wie Genossenschaftsbanken und Sparkassen KI strategisch unterschiedlich verankern, zeigt unser Strategievergleich.

Was Wissensplattformen im KI-Zeitalter leisten

Der Digitalisierungspartner der Genossenschaftsbanken adressiert mit seinen Lösungen rund 670 Volksbanken und Raiffeisenbanken. Das Interesse ist groß: Zu den jährlichen Solution Days kamen zuletzt mehrere Tausend Besucher, um Werkzeuge wie den Banking Workspace und die KI-Bausteine kennenzulernen. Der Trend geht zu einem integrierten Arbeitsplatz, an dem Wissen, Kundenbetreuung und KI zusammenlaufen, statt in getrennten Anwendungen zu liegen.

Warum Datenpflege über den Nutzen entscheidet

Eine Wissensplattform ist nur so gut wie ihre Quellen. Antworten werden falsch oder unvollständig, wenn Richtlinien veraltet sind oder Prozessdokumente fehlen. Deshalb ist die kontinuierliche Quellenpflege kein einmaliges Projekt, sondern laufender Betrieb. Wer Verantwortlichkeiten für die Pflege klar zuweist, sichert die Qualität der Antworten dauerhaft.

Der Erfolg steht und fällt mit drei Dingen: der Qualität und Aktualität der hinterlegten Quellen, der Verankerung in den täglichen Abläufen und der Akzeptanz der Mitarbeitenden. Sotica begleitet Genossenschaftsbanken bei genau dieser Einführung: von der Auswahl der richtigen Use Cases über die Quellenpflege bis zum Enablement. Vereinbaren Sie eine Sprechstunde.

Dominik Winkel

Gründungspartner Sotica. Partner für Wandel in der Finanzbranche, seit über 15 Jahren in der Branche.

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