Case Study
Digitale Angebotsstrecke: Maklergruppe spart 75 % Erstellungszeit
Digitale Angebotsstrecken bei einer großen Maklergruppe: 75 Prozent kürzere Angebotserstellung und kaum noch Übertragungsfehler in die Bestandssysteme.
Prozesse
6 Minuten Lesen
75 %
Kürzere Angebotserstellung
minimiert
Übertragungsfehler in Bestandssysteme
modular
Skalierbar auf weitere Angebotsstrecken

Auf einen Blick
Eine große Maklergruppe hat ihre manuelle Angebotserstellung durch eine digitale Angebotsstrecke mit automatischer Systemintegration ersetzt. Die Angebotserstellung läuft seitdem 75 Prozent schneller, Übertragungsfehler in die Bestandssysteme sind deutlich minimiert. Die Strecke ist modular aufgebaut, sodass sich weitere Tarife und Sparten später ohne Neuentwicklung ergänzen lassen. Umgesetzt als direkte Anbindung an die bestehenden Bestandssysteme, ohne diese abzulösen.
Der Kunde
Eine große deutsche Maklergruppe, die täglich eine hohe Zahl an Angeboten erstellt.
Ausgangslage
Die Angebotserstellung erfolgte weitgehend manuell, mit hohem Zeitaufwand, fehleranfälliger Datenübertragung in die Bestandssysteme und ohne standardisierte Kalkulationsworkflows. Eine skalierbare digitale Lösung für den gesamten Angebotsprozess fehlte, sodass jedes Angebot ein kleines Einzelprojekt war und Wartezeiten beim Kunden zu verlorenen Abschlüssen führten.
Erschwerend kam hinzu, dass mehrere Excel-Prämienkalkulatoren nebeneinander im Umlauf waren, teils in unterschiedlichen Ständen.
Herausforderung
Kalkulation und Bestandssysteme mussten fehlerfrei zusammenspielen. Die manuellen Übertragungen zwischen beiden waren erfahrungsgemäß die größte Fehlerquelle und der häufigste Grund für Nacharbeit und Verzögerung.
Gleichzeitig musste der Vertrieb der neuen Strecke vertrauen, denn ein Angebotsrechner wird nur genutzt, wenn seine Ergebnisse nachweislich mit den bisherigen übereinstimmen.
Vorgehen
Wir haben die digitale Angebotsstrecke gemeinsam mit Vertrieb und IT Schritt für Schritt aufgebaut:
Abstimmung mit Vertrieb und IT zur Klärung der Anforderungen und der ineffizienten manuellen Schritte
Definition klarer Automatisierungsziele für den gesamten Angebotsprozess
Konzeption der Kalkulationslogik und der Angebotsinhalte
Entwicklung flexibler Workflows mit Schnittstellen zu den Bestandssystemen
Implementierung der Lösung mit automatisierter Datenübertragung in die Bestandssysteme
Modularer Aufbau der Strecke, sodass sich weitere Tarife und Sparten später ohne Neuentwicklung ergänzen lassen
Der Abgleich mit echten Altangeboten war aufwendiger als geplant. In der ersten Testrunde wichen die Ergebnisse in einigen Konstellationen ab, weil die vorhandenen Excel-Kalkulatoren untereinander nicht konsistent waren. Bevor die Strecke produktiv gehen konnte, musste erst geklärt werden, welche der parallelen Rechenwege überhaupt der gültige ist.
Ergebnisse
75 Prozent kürzere Angebotserstellung
Übertragungsfehler in die Bestandssysteme deutlich minimiert
Eine verbindliche Kalkulationslogik ersetzt die parallel geführten Excel-Kalkulatoren
Höhere Nutzerzufriedenheit dank intuitiver, durchgängiger Workflows
Eine modulare, skalierbare Lösung bildet die Grundlage für weitere Angebotsstrecken
Was andere Maklergruppen daraus mitnehmen
Der Zeitgewinn entsteht weniger durch die Oberfläche als durch den Wegfall der Übertragung zwischen Kalkulation und Bestandssystem. Genau dort sitzt in den meisten Maklergruppen der Fehler. Der Test gegen echte Altangebote ist dabei kein Formalismus, sondern die Bedingung für Akzeptanz im Vertrieb. Und er fördert regelmäßig ein zweites Problem zutage: dass die vorhandenen Kalkulationen untereinander gar nicht übereinstimmen. Diese Klärung gehört vor die Automatisierung.
Häufige Fragen
Warum lohnt sich eine digitale Angebotsstrecke?
Weil der größte Zeit- und Fehleranteil in der manuellen Übertragung zwischen Kalkulation und Bestandssystem liegt. In diesem Fall bedeutete das 75 Prozent kürzere Erstellungszeit.
Wie wird sichergestellt, dass die neue Kalkulation korrekt rechnet?
Über Tests gegen echte Altangebote, bevor die Strecke produktiv geht. Dabei zeigt sich häufig, dass schon die bisherigen Rechenwege untereinander nicht konsistent waren.
Ersetzt die Angebotsstrecke den Vertrieb?
Nein. Sie übernimmt die Kalkulation und die Datenübertragung, die gewonnene Zeit steht dem Vertrieb für das Kundengespräch zur Verfügung.
Lassen sich später weitere Tarife oder Sparten ergänzen?
Ja, weil die Strecke von Anfang an modular aufgebaut wurde. Neue Tarife und Sparten kommen ohne Neuentwicklung hinzu.


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