Case Study
KI-Adoption: Sparkasse verdreizehnfacht Nutzung je Mitarbeitendem
KI-Adoption in einer Sparkasse: Nutzung von 1,5 auf über 20 Anfragen je Mitarbeitendem und Monat in sechs Monaten, ohne neue Werkzeuge.
KI & Digitalisierung
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Höhere KI-Nutzung je Mitarbeitendem
6 Monate
Von der Reifegradanalyse zur breiten Anwendung
5 Mrd. €
Bilanzsumme organisationsweit befähigt

Auf einen Blick
Eine Sparkasse mit rund fünf Milliarden Euro Bilanzsumme steigerte die KI-Nutzung je Mitarbeitendem und Monat von 1,5 auf über 20 Anfragen, das 13-Fache. Erreicht wurde das innerhalb von sechs Monaten, ohne neue Werkzeuge einzuführen. Der Hebel waren konkrete Anwendungsfälle je Fachbereich, ausgebildete Multiplikatoren in den Teams und kurze Lernformate im Arbeitsrhythmus.
Der Kunde
Eine Sparkasse mit rund fünf Milliarden Euro Bilanzsumme, breit aufgestellt im Privat- und Firmenkundengeschäft, mit bereits freigegebenen KI-Werkzeugen im Arbeitsalltag.
Ausgangslage
Die Werkzeuge waren eingeführt, die Freigaben erteilt, die Schulungsangebote vorhanden. Genutzt wurde trotzdem kaum: Im Durchschnitt entfielen auf eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter 1,5 Anfragen pro Monat. KI blieb damit eine Randnotiz statt eines Arbeitsmittels, die Investition zahlte sich nicht in Ergebnissen aus.
In der Wahrnehmung des Vorstands war das Thema erledigt, in der Wirkung war es nicht angekommen.
Herausforderung
Fehlende Nutzung ist selten ein Technikproblem. Es fehlten konkrete Anlässe im eigenen Arbeitsalltag, sichtbare Vorbilder in den Teams und die Sicherheit, dass Anwendung erlaubt und erwünscht ist. Ein weiteres Schulungsangebot hätte daran nichts geändert.
Erschwerend kam hinzu, dass niemand wusste, wo im eigenen Bereich der Einsatz tatsächlich Zeit spart und wo er nur zusätzliche Arbeit erzeugt.
Vorgehen
Wir sind mit einer Reifegradanalyse gestartet und haben von dort aus Schritt für Schritt echte Nutzung aufgebaut:
Reifegradanalyse je Fachbereich, um zu erheben, wo KI im Tagesgeschäft tatsächlich Zeit spart und wo nicht
Ableitung konkreter Anwendungsfälle je Bereich statt allgemeiner Beispiele
Fertige Formulierungshilfen zu den Anwendungsfällen, direkt einsetzbar im Tagesgeschäft
Ausbildung von Multiplikatoren in den Fachbereichen als erste Ansprechpartner vor Ort
Multiplikatoren leben die Anwendung in ihren Teams vor
Kurze, wiederkehrende Lernformate im Arbeitsrhythmus statt einmaliger Schulungstermine
Ausdrückliche Kommunikation der Führungskräfte, dass die Nutzung erwünscht ist
Neue Werkzeuge kamen nicht zum Einsatz, genutzt wurde die vorhandene Ausstattung. Die Nutzung haben wir laufend gemessen und die Formate dort nachgeschärft, wo sie nicht ankamen. Von der ersten Reifegradanalyse bis zur breiten Anwendung im gesamten Haus vergingen sechs Monate.
Ergebnisse
Die Nutzung stieg innerhalb von sechs Monaten von 1,5 auf über 20 Anfragen je Mitarbeitendem und Monat
Die Ergebnisqualität der Anwendung verbesserte sich spürbar, weil Anwendungsfälle und Formulierungshilfen vorgegeben waren
Multiplikatoren tragen das Thema heute eigenständig in ihre Bereiche weiter
Die Unsicherheit, ob die Nutzung erwünscht ist, ist durch die klare Haltung der Führung aufgelöst
Die Organisation verfügt über ein wiederholbares Vorgehen für die Einführung weiterer Anwendungen
Die höhere Nutzung ist organisationsweit verankert, in einem Haus mit rund fünf Milliarden Euro Bilanzsumme
Was andere Sparkassen daraus mitnehmen
Freigabe ist nicht Einführung. Die meisten Sparkassen messen den Erfolg an der Verfügbarkeit der Werkzeuge und wundern sich über die Nutzungszahlen. Drei Hebel wirken: Anwendungsfälle je Bereich statt allgemeiner Beispiele, Multiplikatoren in den Fachbereichen statt in der IT, und eine ausdrückliche Aussage der Führung, dass die Nutzung erwünscht ist. Ohne den dritten Punkt bleibt die Unsicherheit, ob man das eigentlich darf.
Häufige Fragen
Warum werden freigegebene KI-Werkzeuge in Sparkassen kaum genutzt?
Weil konkrete Anlässe im eigenen Arbeitsalltag fehlen, Vorbilder in den Teams fehlen und unklar ist, ob die Nutzung erwünscht ist.
Bringen zusätzliche Schulungen die Nutzung nach oben?
In der Regel nicht. Wirksamer sind kurze, wiederkehrende Formate im Arbeitsrhythmus und fertige Anwendungsfälle je Bereich.
Woran misst man KI-Adoption?
An Anfragen je Mitarbeitendem und Monat, differenziert nach Bereich. Hier stieg der Wert in sechs Monaten von 1,5 auf über 20.
Baut die höhere KI-Nutzung Stellen ab?
Nein. Es geht um Zeit im Tagesgeschäft, nicht um Personalabbau. Die gewonnene Zeit fließt in andere Aufgaben im jeweiligen Bereich.


Projekt im Überblick
Kunde
Sparkasse
Thema
KI & Digitalisierung
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6
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