Case Study

Verbundlösungen in Wirkung: über 5 % Effizienz im gesamten Institut

KI-Tools aus dem Verbund in Wirkung gebracht: über 5 Prozent gemessener Effizienzgewinn im Institut, Nutzung schon durch die Interviews fast verdoppelt.

Organisation und Kultur

6 min Lesezeit

Moderne Glasfassade eines Bürogebäudes mit regelmäßigem Fensterraster

über 5 %

Realisierter Effizienzgewinn im gesamten Institut

fast 2x

Nutzung der Verbundlösungen nach Interviewphase

20 bis 30 %

Prognose für die KI-Prozessintegration

Auf einen Blick

Bei einer Sparkasse stieg der gemessene Effizienzgewinn im gesamten Institut bis zum Abschluss des Einsatzes auf über 5 Prozent, nachdem die im Verbund bereitgestellten KI-Tools zuvor als Pilot kaum genutzt worden waren. Allein die Interviewphase verdoppelte die Nutzung der Tools nahezu. Für die anschließende KI-Prozessintegration sind 20 bis 30 Prozent prognostiziert.

Der Kunde

Eine Sparkasse, spürbar vom demografischen Wandel betroffen, mit hoher Abhängigkeit von den Verbundstrukturen.

Ausgangslage

Die KI-Tools aus dem Verbund waren als Pilot vorhanden und wurden kaum genutzt. Es fehlten der organisatorische Rahmen und ein Befähigungskonzept, das über einzelne Anwender hinausreicht. Die Projektverantwortlichen sahen das Potenzial. Auf Managementebene und in der Belegschaft war dieses Bild noch nicht vorhanden, weshalb auch keine Investitionsentscheidung anstand.

Herausforderung

Die Tools waren da, die Wirkung nicht. Ohne Rahmen und ohne belastbares Bild vom Nutzen im eigenen Institut bleibt ein Pilot ein Pilot. Gleichzeitig erhöht der demografische Wandel den Druck. Dieselbe Leistung mit weniger Menschen ist keine Zielgröße für später, sondern eine Frage der nächsten Jahre. Das Management brauchte deshalb keine Marktzahlen, sondern eine Aussage über das eigene Institut.

Vorgehen

Wir sind mit einer breiten Erhebung gestartet, um ein belastbares Bild vom Status quo im eigenen Institut zu bekommen, und haben darauf vier Bausteine aufgesetzt:

  • Interview von fünf Prozent des gesamten Instituts, quer durch die Fachbereiche, zu Haltung, tatsächlicher Nutzung und Wünschen

  • Stichprobe bewusst über alle Bereiche und Hierarchieebenen gestreut, damit das Bild für das gesamte Institut trägt

  • Verdichtung der Ergebnisse zu einer Investitionsempfehlung für das Management

  • Aufbau eines organisatorischen Rahmens, der sich in die bestehenden Strukturen einfügt

  • Rollenkonzept zur Klärung der Verantwortung

  • Kurzfristiges Befähigungskonzept, um das Momentum aus der Interviewphase zu nutzen

  • Durchgängiges Befähigungs- und Kommunikationskonzept für die Fläche

  • Abschluss des Einsatzes mit einem KI-Kickoff auf Managementebene

Ablauf in fünf Schritten: 1. Erheben, Interviews mit fünf Prozent des Instituts quer durch Bereiche und Hierarchieebenen. 2. Verdichten zu einer Investitionsempfehlung für das Management. 3. Organisatorischer Rahmen und Rollenkonzept. 4. Befähigung und Kommunikation, kurzfristig und für die Fläche. 5. KI-Kickoff auf Managementebene.

Ein Nebeneffekt zeigte sich schon während der Erhebung: Allein die Gespräche machten das Thema im Institut präsent und verdoppelten die Nutzung der Verbundlösungen nahezu, noch bevor die eigentlichen Maßnahmen griffen.

Ergebnisse

  • Effizienzgewinn im gesamten Institut ist nach der Interviewphase auf über 5 Prozent gestiegen

  • Nutzung der Verbundlösungen allein durch die Interviewphase nahezu verdoppelt

  • Investitionsempfehlung für das Gesamtpotenzial, entscheidungsfähig auf Managementebene

  • Das Institut kann den KI-Einsatz eigenständig ausbauen und skalieren

  • Grundlage für die KI-Prozessintegration gelegt, dort 20 bis 30 Prozent prognostiziert

Vier Stufen: Ausgangslage, Verbundlösungen als Pilot vorhanden und kaum genutzt. Interviewphase, Nutzung fast verdoppelt. Abschluss des Einsatzes, über 5 Prozent Effizienzgewinn im gesamten Institut. KI-Prozessintegration, 20 bis 30 Prozent prognostiziert.

Was andere Sparkassen daraus mitnehmen

Verbundlösungen kommen ohne Einführung. Genau darin liegt das Problem: Verfügbarkeit wird mit Nutzung verwechselt. Zwei Erkenntnisse sind übertragbar. Erstens wirkt eine breit angelegte Interviewphase selbst schon als Maßnahme, weil sie das Thema sichtbar macht. Zweitens braucht das Management eine Zahl aus dem eigenen Institut, keine Marktstudie. Ohne diese Zahl gibt es keine Investitionsentscheidung.

Häufige Fragen

Warum werden Verbundlösungen in Sparkassen wenig genutzt?
Weil sie bereitgestellt, aber nicht eingeführt werden. Es fehlen organisatorischer Rahmen, Rollen und ein Befähigungskonzept.

Worauf bezieht sich der Effizienzgewinn von über 5 Prozent?
Auf das gesamte Institut, gemessen zum Abschluss des Einsatzes. Nach der Interviewphase hatte sich die Nutzung bereits nahezu verdoppelt.

Was bringt die anschließende KI-Prozessintegration?
In diesem Institut sind dafür 20 bis 30 Prozent prognostiziert, also deutlich mehr als die reine Anwendung der Tools.

Bedeutet der Effizienzgewinn Stellenabbau?
Nein. Er hilft dem Institut, dem demografischen Wandel zu begegnen, bei dem ohnehin weniger Personal zur Verfügung steht. Es geht um gewonnene Bearbeitungszeit im gesamten Institut, nicht um den Abbau von Stellen.

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Sotica ist eine Unternehmensberatung mit Sitz in München. Für alle Aufträge gelten unsere AGB. Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information. Sotica ist eine eingetragene Marke. © 2026 Sotica. Alle Rechte vorbehalten.

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