Insight
DKM 2026: KI, Altersvorsorgedepot und viele gute Gespräche
Zwei Tage Dortmund, ein klares Bild: KI ist in der Vermittlerbranche vom Bühnenthema zur Frage im Tagesgeschäft geworden.
Vertrieb und Partner
3 min Lesezeit
Kernaussage
KI wird erst dann zum Wettbewerbsvorteil, wenn sie Vorgänge im bestehenden Betrieb zuverlässig erledigt und nicht nur in der Vorführung überzeugt.

Die wichtigsten Erkenntnisse
KI rückt vom Bühnenthema ins Tagesgeschäft
Altersvorsorgedepot verschiebt Rollen im Vertrieb
Datenqualität und Anbindung entscheiden
Zwei Tage Dortmund, ein klares Bild
KI ist in der Finanz- und Versicherungsbranche vom Thema auf der Bühne zur Frage im Tagesgeschäft geworden. So lässt sich die DKM 2026 zusammenfassen. Die Leitmesse fand am 27. und 28. Oktober zum 29. Mal in Dortmund statt, mit 295 Ausstellern, 17 Kongressen und vier Themenparks (Veranstalter bbg Betriebsberatungs GmbH, Pressemitteilung vom 28.10.2026). Sotica war an beiden Tagen als Besucher vor Ort.
Welche Themen die DKM 2026 bestimmt haben
KI und Automatisierung: Mit dem KI-Navigator setzte die bbg Betriebsberatungs GmbH einen eigenen Schwerpunkt auf den praktischen KI-Einsatz im Maklerbetrieb, entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Eine Diskussionsrunde ging der Frage nach, welche Rolle der Makler spielt, wenn Prozesse automatisierter und Entscheidungen datengetriebener werden.
Altersvorsorgedepot: Das reformierte Altersvorsorgedepot startet zum 1. Januar 2027. Auf der Messe ging es darum, wie sich dadurch Rollen und Geschäftsmodelle von Versicherern, Asset Managern und Maklern verändern könnten.
Konsolidierung: Ein Talk zu Maklerpools und Verbünden beleuchtete Private Equity, den demografischen Wandel in der Maklerschaft und die Entwicklung des Marktes bis 2030.
Rolle der Beratung: Laut Veranstalter stand auch die Frage im Fokus, welche Rolle persönliche Beratung in einer zunehmend digitalen Versicherungswelt spielt.
Was für das Management daraus folgt
Die Debatte hat sich verschoben: weg von der Technologie, hin zum Nutzen im bestehenden Betrieb. Neodigital-CEO Stephen Voss sieht in seinem Messefazit (Cash., 30.10.2026) die entscheidenden Hürden bei der Anbindung an vorhandene Systeme und bei der Datenqualität. Ein Beispiel für Fortschritt ohne großes Aufsehen: GDV, BDVM und BVK stellten auf der DKM eine gemeinsame Initiative für schnellere Schadenprozesse vor, mit vollständigeren Informationen, weniger Rückfragen und standardisiertem digitalem Austausch.
Daraus ergibt sich eine klare Aufgabe: KI zahlt sich dort aus, wo ein abgegrenzter, häufiger Vorgang zuverlässig erledigt wird, nicht dort, wo die Vorführung am besten aussieht.
Danke für die vielen Gespräche
Ein großes Dankeschön an alle, mit denen wir in Dortmund sprechen durften: an Versicherer, Maklerpools, Vermittler und Lösungsanbieter für den Austausch auf Augenhöhe und die vielen neuen Kontakte.
Wo die eigene Organisation beim Einsatz von KI heute steht, zeigt sich an den Vorgängen, die täglich am häufigsten anfallen. Wir freuen uns, die Gespräche aus Dortmund fortzusetzen, und über jedes erste Gespräch zu diesem Thema.
Ein Thema, das gerade beschäftigt?
Gemeinsam einordnen, was daraus folgt.

Die wichtigsten Erkenntnisse
KI rückt vom Bühnenthema ins Tagesgeschäft
Altersvorsorgedepot verschiebt Rollen im Vertrieb
Datenqualität und Anbindung entscheiden
Zwei Tage Dortmund, ein klares Bild
KI ist in der Finanz- und Versicherungsbranche vom Thema auf der Bühne zur Frage im Tagesgeschäft geworden. So lässt sich die DKM 2026 zusammenfassen. Die Leitmesse fand am 27. und 28. Oktober zum 29. Mal in Dortmund statt, mit 295 Ausstellern, 17 Kongressen und vier Themenparks (Veranstalter bbg Betriebsberatungs GmbH, Pressemitteilung vom 28.10.2026). Sotica war an beiden Tagen als Besucher vor Ort.
Welche Themen die DKM 2026 bestimmt haben
KI und Automatisierung: Mit dem KI-Navigator setzte die bbg Betriebsberatungs GmbH einen eigenen Schwerpunkt auf den praktischen KI-Einsatz im Maklerbetrieb, entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Eine Diskussionsrunde ging der Frage nach, welche Rolle der Makler spielt, wenn Prozesse automatisierter und Entscheidungen datengetriebener werden.
Altersvorsorgedepot: Das reformierte Altersvorsorgedepot startet zum 1. Januar 2027. Auf der Messe ging es darum, wie sich dadurch Rollen und Geschäftsmodelle von Versicherern, Asset Managern und Maklern verändern könnten.
Konsolidierung: Ein Talk zu Maklerpools und Verbünden beleuchtete Private Equity, den demografischen Wandel in der Maklerschaft und die Entwicklung des Marktes bis 2030.
Rolle der Beratung: Laut Veranstalter stand auch die Frage im Fokus, welche Rolle persönliche Beratung in einer zunehmend digitalen Versicherungswelt spielt.
Was für das Management daraus folgt
Die Debatte hat sich verschoben: weg von der Technologie, hin zum Nutzen im bestehenden Betrieb. Neodigital-CEO Stephen Voss sieht in seinem Messefazit (Cash., 30.10.2026) die entscheidenden Hürden bei der Anbindung an vorhandene Systeme und bei der Datenqualität. Ein Beispiel für Fortschritt ohne großes Aufsehen: GDV, BDVM und BVK stellten auf der DKM eine gemeinsame Initiative für schnellere Schadenprozesse vor, mit vollständigeren Informationen, weniger Rückfragen und standardisiertem digitalem Austausch.
Daraus ergibt sich eine klare Aufgabe: KI zahlt sich dort aus, wo ein abgegrenzter, häufiger Vorgang zuverlässig erledigt wird, nicht dort, wo die Vorführung am besten aussieht.
Danke für die vielen Gespräche
Ein großes Dankeschön an alle, mit denen wir in Dortmund sprechen durften: an Versicherer, Maklerpools, Vermittler und Lösungsanbieter für den Austausch auf Augenhöhe und die vielen neuen Kontakte.
Wo die eigene Organisation beim Einsatz von KI heute steht, zeigt sich an den Vorgängen, die täglich am häufigsten anfallen. Wir freuen uns, die Gespräche aus Dortmund fortzusetzen, und über jedes erste Gespräch zu diesem Thema.
Ein Thema, das gerade beschäftigt?
Gemeinsam einordnen, was daraus folgt.

Die wichtigsten Erkenntnisse
KI rückt vom Bühnenthema ins Tagesgeschäft
Altersvorsorgedepot verschiebt Rollen im Vertrieb
Datenqualität und Anbindung entscheiden
Zwei Tage Dortmund, ein klares Bild
KI ist in der Finanz- und Versicherungsbranche vom Thema auf der Bühne zur Frage im Tagesgeschäft geworden. So lässt sich die DKM 2026 zusammenfassen. Die Leitmesse fand am 27. und 28. Oktober zum 29. Mal in Dortmund statt, mit 295 Ausstellern, 17 Kongressen und vier Themenparks (Veranstalter bbg Betriebsberatungs GmbH, Pressemitteilung vom 28.10.2026). Sotica war an beiden Tagen als Besucher vor Ort.
Welche Themen die DKM 2026 bestimmt haben
KI und Automatisierung: Mit dem KI-Navigator setzte die bbg Betriebsberatungs GmbH einen eigenen Schwerpunkt auf den praktischen KI-Einsatz im Maklerbetrieb, entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Eine Diskussionsrunde ging der Frage nach, welche Rolle der Makler spielt, wenn Prozesse automatisierter und Entscheidungen datengetriebener werden.
Altersvorsorgedepot: Das reformierte Altersvorsorgedepot startet zum 1. Januar 2027. Auf der Messe ging es darum, wie sich dadurch Rollen und Geschäftsmodelle von Versicherern, Asset Managern und Maklern verändern könnten.
Konsolidierung: Ein Talk zu Maklerpools und Verbünden beleuchtete Private Equity, den demografischen Wandel in der Maklerschaft und die Entwicklung des Marktes bis 2030.
Rolle der Beratung: Laut Veranstalter stand auch die Frage im Fokus, welche Rolle persönliche Beratung in einer zunehmend digitalen Versicherungswelt spielt.
Was für das Management daraus folgt
Die Debatte hat sich verschoben: weg von der Technologie, hin zum Nutzen im bestehenden Betrieb. Neodigital-CEO Stephen Voss sieht in seinem Messefazit (Cash., 30.10.2026) die entscheidenden Hürden bei der Anbindung an vorhandene Systeme und bei der Datenqualität. Ein Beispiel für Fortschritt ohne großes Aufsehen: GDV, BDVM und BVK stellten auf der DKM eine gemeinsame Initiative für schnellere Schadenprozesse vor, mit vollständigeren Informationen, weniger Rückfragen und standardisiertem digitalem Austausch.
Daraus ergibt sich eine klare Aufgabe: KI zahlt sich dort aus, wo ein abgegrenzter, häufiger Vorgang zuverlässig erledigt wird, nicht dort, wo die Vorführung am besten aussieht.
Danke für die vielen Gespräche
Ein großes Dankeschön an alle, mit denen wir in Dortmund sprechen durften: an Versicherer, Maklerpools, Vermittler und Lösungsanbieter für den Austausch auf Augenhöhe und die vielen neuen Kontakte.
Wo die eigene Organisation beim Einsatz von KI heute steht, zeigt sich an den Vorgängen, die täglich am häufigsten anfallen. Wir freuen uns, die Gespräche aus Dortmund fortzusetzen, und über jedes erste Gespräch zu diesem Thema.
Ein Thema, das gerade beschäftigt?
Gemeinsam einordnen, was daraus folgt.


