Case Study

KI-Potenzialanalyse mitten in der Fusion: priorisierter Fahrplan

Potenzialanalyse zum gesamten KI-Einsatz einer Genossenschaftsbank, mitten in einer anstehenden Fusion: mit priorisiertem Maßnahmenfahrplan und Best Practices aus vergleichbaren Instituten.

KI & Digitalisierung

5 Minuten Lesen

Priorisiert

Maßnahmenfahrplan als Ergebnis der Analyse

Fusion

Best Practices aus vergleichbaren Instituten

Gesamtes Institut

Gesamter KI-Einsatz des Instituts untersucht

Auf einen Blick

Eine Genossenschaftsbank mitten in einer anstehenden Fusion hat den gesamten KI-Einsatz des Instituts analysieren lassen, nicht nur einzelne Prozesse. Ergebnis war ein fertiger, priorisierter Maßnahmenfahrplan, ergänzt um Best Practices aus vergleichbaren Instituten speziell für die Fusionsphase. Auftraggeber waren Unternehmensentwicklung und Innovationsbereich, die Analyse lief parallel zur Fusion, ohne deren Kapazitäten zusätzlich zu belasten.

Der Kunde

Eine Genossenschaftsbank, Auftraggeber waren Unternehmensentwicklung und Innovationsbereich. Im Hintergrund stand eine anstehende Fusion, die Ressourcen, Strukturen und Organisation im Institut besonders belastete.

Ausgangslage

Der naheliegende Einwand in dieser Lage lautet: mitten in der Fusion ist kein Raum für neue Themen. Tatsächlich liegt die Sache umgekehrt. Gerade weil Ressourcen, Strukturen und Organisation in der Fusion am stärksten belastet sind, lohnt sich genau jetzt die Frage, was Werkzeuge übernehmen können.

Vergleich zwischen Einwand und Umkehrung in drei Zeilen. Zeitpunkt: Einwand, mitten in der Fusion ist kein Raum für neue Themen; Umkehrung, jetzt lohnt die Frage, was Werkzeuge übernehmen. Kapazität: Einwand, die Fusion bindet über Monate Kapazität; Umkehrung, die Analyse läuft neben der Fusion her. Ergebnis: Einwand, Vertrösten auf später; Umkehrung, Ansatzpunkte, die während der Fusion umsetzbar sind.

Herausforderung

Eine Fusion bindet über Monate Kapazität, die sonst in Weiterentwicklung fließen würde. Die Aufgabe bestand darin, den KI-Einsatz des gesamten Instituts zu untersuchen, ohne die Fusion zu ignorieren oder ihr unterzuordnen, und ohne zusätzliche Ressourcen in der ohnehin angespannten Phase zu binden.

Vorgehen

Die Potenzialanalyse hat den KI-Einsatz im gesamten Institut grundlegend untersucht, über alle Bereiche hinweg statt entlang eines einzelnen Prozesses:

Filterdarstellung in drei Stufen. Ausgangspunkt: der gesamte KI-Einsatz über alle Bereiche des Instituts. Verdichten in drei Arbeitsschritten: Potenzialfelder identifizieren, Best Practices aus vergleichbaren Instituten einbringen, Handlungsstränge ableiten. Ergebnis: ein priorisierter Maßnahmenfahrplan, nach Relevanz priorisiert, ergänzt um Best Practices für die Fusionsphase, mit Ansatzpunkten, die auch während der Fusion umsetzbar sind.
  • Analyse des gesamten KI-Einsatzes im Institut, über alle Bereiche hinweg

  • Identifikation der Potenzialfelder für den KI-Einsatz

  • Einbringen von Impulsen und Best Practices aus vergleichbaren Instituten

  • Ableitung konkreter Handlungsstränge aus den identifizierten Potenzialfeldern

  • Priorisierung der Handlungsstränge nach Relevanz für das Institut

  • Zusätzliche Einbringung von Best Practices speziell für die Fusionsphase

  • Verdichtung der Ergebnisse zu einem fertigen, priorisierten Maßnahmenfahrplan

Auftraggeber waren Unternehmensentwicklung und Innovationsbereich, die Ergebnisse gingen damit direkt an die Stellen, die über die Umsetzung entscheiden. Die Analyse lief neben der Fusion her, ohne deren laufende Kapazitäten zusätzlich zu belasten.

Ergebnisse

  • Ein fertiger, priorisierter Maßnahmenfahrplan für den KI-Einsatz im gesamten Institut

  • Potenzialfelder über alle Bereiche des Instituts identifiziert, nicht nur einzelne Prozesse

  • Best Practices aus vergleichbaren Instituten eingebracht, speziell mit Blick auf die Fusionsphase

  • Handlungsstränge klar priorisiert statt einer offenen Liste von Ideen

  • Ein belastbares Bild als Grundlage für Entscheidungen von Unternehmensentwicklung und Innovationsbereich

  • Ansatzpunkte, die auch während der Fusion umsetzbar sind, ohne zusätzliche Ressourcen zu binden

Was andere Genossenschaftsbanken daraus mitnehmen

Der Einwand „wir stecken mitten in der Fusion" lässt sich umdrehen. Gerade weil Ressourcen, Strukturen und Organisation in der Fusion am stärksten belastet sind, ist die Frage, was Werkzeuge übernehmen können, dort am wertvollsten. Das ist kein Vertrösten auf später, sondern ein Argument für jetzt.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Potenzialanalyse, wenn eine Fusion ansteht?
Gerade dann. In der Fusion sind Ressourcen und Strukturen am stärksten belastet, und genau dort ist die Frage am wertvollsten, was Werkzeuge übernehmen können.

Was liefert die Analyse konkret?
Einen priorisierten Maßnahmenfahrplan für den KI-Einsatz im gesamten Institut, keine offene Liste von Ideen.

Woher kommen die Impulse für den Vergleich?
Aus vergleichbaren Instituten, als Benchmark-Ersatz ohne Panel-Datenbank.

Bindet die Analyse zusätzliche Kapazitäten während der Fusion?
Sie bindet Zeit für die Analyse selbst, deutlich weniger als der fertige Maßnahmenfahrplan an Orientierung zurückgibt. Das ist der Kern des Arguments für den Zeitpunkt mitten in der Fusion, nicht danach.

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Dominik Winkel

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