Case Study
Vermögensverwaltung: über fünf Systeme auf einer Datenplattform
Über fünf Quellsysteme abgelöst, nahezu alle Datensätze fehlerfrei übernommen und das Monatsreporting aus einer Quelle.
Prozesse und Effizienz
4 min Lesezeit

über 5
Quellsysteme abgelöst
nahezu 100 %
Datensätze fehlerfrei übernommen
1 Quelle
für das Monatsreporting
Auf einen Blick
Eine Unternehmensgruppe aus dem Vermögensmanagement hat ihre Daten aus über fünf Quellsystemen auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt. Sotica hat das Vorhaben interim geleitet und das Team in der Umsetzung verstärkt. Nahezu alle Datensätze wurden fehlerfrei übernommen, das Monatsreporting an das Management kommt heute aus einer Quelle.
Der Kunde
Eine Unternehmensgruppe im Vermögensmanagement mit mehreren Einheiten, die über Jahre eigene Systeme für Mandanten-, Portfolio- und Finanzdaten aufgebaut hatten. Für Steuerung und Berichte an das Management mussten diese Daten regelmäßig von Hand zusammengeführt werden.
Ausgangslage
Die Daten lagen in über fünf Quellsystemen, zusammen mehrere Millionen Datensätze mit unterschiedlichen Datenmodellen und Qualitätsständen. Die Umstellung auf eine gemeinsame Plattform war beschlossen, der Zeitplan eng gesetzt. Intern fehlte die Kapazität, das Vorhaben neben dem Tagesgeschäft zu steuern. Das Monatsreporting entstand aus zahlreichen Excel-Dateien und band jeden Monat mehrere Arbeitstage.
Vorgehen
Sotica hat die Projektleitung interim übernommen und das Vorhaben von der Planung bis zur Abnahme gesteuert:
Interim-Projektleitung und Change Management, ergänzt durch einen Berater für die technische Umsetzung
Klare Zuständigkeiten je Datenbereich, vom Fachbereich bis zur technischen Übernahme
Prüfregeln zur Datenqualität vor jeder Übernahme und feste Abnahmen je Datenbereich
Fester Abstimmungsrhythmus mit den Fachbereichen, damit Fragen früh geklärt werden
Parallel die Aufnahme der Reporting-Abläufe als Grundlage für ein automatisiertes Monatsreporting
Die Migration lief in Etappen je Datenbereich. So wurden Abweichungen früh sichtbar, und jede Etappe hat die Prüfregeln für die nächste geschärft.
Ergebnisse
Über fünf Quellsysteme im Zeitplan abgelöst
Nahezu 100 Prozent der Datensätze fehlerfrei übernommen
Monatsreporting aus einer Quelle, mit einem Bruchteil des bisherigen Aufwands
Betriebsmodell für die Zeit nach dem Projekt mit klaren Rollen und Zuständigkeiten
Was sich übertragen lässt
Eine Datenmigration gelingt an Zuständigkeiten und Prüfregeln, nicht an der Technik. Wer je Datenbereich festlegt, wer Qualität verantwortet und wann übernommen wird, behält auch bei engem Zeitplan die Kontrolle. Und wer das Reporting gleich mitdenkt, holt aus der neuen Plattform sofort Nutzen für das Management.
Häufige Fragen
Warum eine Interim-Projektleitung statt einer internen Lösung?
Intern fehlte die Kapazität, ein Vorhaben dieser Größe neben dem Tagesgeschäft zu steuern. Eine Interim-Projektleitung bringt Erfahrung und Tempo, ohne dauerhaft Personal aufzubauen.
Wie wird die Datenqualität bei der Migration gesichert?
Über Prüfregeln vor jeder Übernahme und feste Abnahmen je Datenbereich. Abweichungen werden vor der Übernahme geklärt, nicht danach.
Was passiert nach dem Projekt?
Ein Betriebsmodell mit klaren Rollen sorgt dafür, dass Plattform und Reporting im Tagesgeschäft verankert bleiben.
Ähnliche Ausgangslage?
Gemeinsam klären, was davon übertragbar ist.


